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Starke Suppenpräsenz in der letzten Zeit. Zum Beispiel das Pho-Happening “Vietnamese Soup Adventure” mit S. und K., oder die wiederholte Basensuppung (mit Zimt & Ingwer gegen die Verkühlung) von vergangener Woche. Oder die Gründung einer Suppen-Service-Enterprise in meinem familiären Umfeld (ab Juni) oder der Blitzblog-Dienst soup.io, wo mittler Weile immer mehr Leute und sogar Nachbarn zu finden sind. Oder gestern wetterbedingt die sehr feine Fenchel-Sellerie-Suppe bei Soupkultur in der Wipplingerstraße. Suppe, das ist kein Snack im Rennen, sondern man muss zumindest für 5 min. stehenbleiben und löffeln.
Heute auch wieder großen Suppenhunger, am Soupkultur-Menu etwas von Karotte-Kokos gelesen, dazu Rezept gegoogelt und mich dann heute mittags in leichter Abwandlung dessen an folgendem versucht:
Karotten-Kokos-Ingwer-Soup
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
500 g Karotten, in Scheiben geschnitten
1 Schuss Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
1 TL Ingwer, frisch geriebener (oder, wer mehr Wärme braucht: 2 TL)
1 TL Honig
1 EL Currypulver, zB die würzige BIO-Mischung aus dem EZA Weltladen
1 Messerspitze Curcuma
1 TL Kreuzkümmel a.k.a. Cumin
½ TL Currypaste (Achtung an die Veggies: beinhaltet manchmal Garnelenpaste, Fischsauce oder andere tierische Inhaltsstoffe, am Besten vor dem Kauf genau die Zusammensetzung durchlesen)
Olivenöl
1. Zwiebel in Öl anrösten, Karotten mitrösten, Currypulver + Honig dazu, mit Weisswein löschen
2. köcheln bis Flüssigkeit fast weg
3. mit Gemüsebrühe aufgießen, Ingwer dazu, 20-30 min. köcheln
4. sobald Karotten weich, Kokosmilch + Currypaste dazu, aufkochen lassen
5. … und ab mit dem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz (mit etwas Biss oder ganz cremig)

Karotte-Kokos-Ingwer Soup, garniert mit homegrown Petersü. Lecker! Und pfeift ganz gehörig, meine Damen und Herren.
Etwas mit Essen auf langsam haben übrigens die Herren von G-Stone anlässlich ihres hier schon erwähnten Jubelalbums ganz grandios in totaler Entschleunigung festgehalten (mehr zu finden unter www.youtube.com/user/gstonevienna):
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Habe mir eine deftige post-österliche Verkühlung eingefangen; mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beim vorgestrigen Laufdate mit K. – verschwitzt und keuchend bei Wind und kalt auf der Prater Hauptallee, da soll noch einer sagen, Sport sei kein Mord. Jaja, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung – hat mal jemand ein funktionelles schweißabsorbierendes stoßdämpfendes high-tech super-dry clima-cool anti-alles Immunsystem bei der Hand?
Also, verbringe den heutigen Tag mit meinen homöopathischen Kumpels und Good Old Salbeitee sowie einer Prise Selbstmitleid ob des abgesagten Plauschs mit L.
Und hier noch ein kleiner Nachtrag zur Kaffee-Fragestellung:
Gefunden: Kaffeeexpertenmeinung
M. von der gestern eröffneten Vienna School of Coffee in 1090 Wien hat mir via Facebook folgenden Expertentipp zukommen lassen.
zum kaffee: das schlimmste wäre falsch zubereiter filterkaffee (viel bitter- und gerbstoffe, jede menge koffein). idealerweise trinkt man richtig zubereiteten espresso. eine tasse hat in etwa 50mg koffein (filter bis zu 120mg). bei der kurzen extraktion sind bitter-/gärbstoffe zu vernachlässigen.
(…)
für reizmägen sind also espresso pur ohne zucker die bessere alternative.
Mehr Methadon
Weiters: Gestern beim Drogeriemarkt des Vertrauens “Kaffeesurrogat-Extrakt aus Dinkel, Getreide, Zichorien und Früchten” erstanden, auch “Bio Instant Häferlkaffee” genannt. Schmeckt süß & rund, das Unschuldslamm unter den Substitutionsmitteln. Konnte allerdings bisher noch nicht den Unterschied zu “Malzkaffee” (zB von Alnatura) erkennen. Und noch eine kleine Begriffserkläuterung:
Wie wird Kaffee-Ersatz definiert?
Lt. Lebensmittelrecht ist Kaffee-Ersatz (-Surrogat) ein Produkt aus gereinigten, gerösteten Pflanzenteilen, das durch Ausziehen mit heißem Wasser ein kaffeeähnliches Getränk liefert und dazu bestimmt ist, als Ersatz von Kaffee zu dienen.
(via www.biodiet.at)
Weitere Vorschläge aus der Welt des Nicht-Kaffees (Dank an K., T., D. und J.):
- - Grüntee
- - Schwarztee
- - Magentee: zB “Magengut” von Hofer aus Brombeerblättern, Kamille, Melisse, Pfefferminz, Rooibos, Erdbeerblättern, Anis und Ringelblume
- - Club Mate: koffeinhaltiger, alkoholfreier Mate-Eistee
- - Makava: Teeaufguss aus Maté-, Rooibush-, und Weißen Tee mit mit Zitronen-, Limetten- und Holundersaft

Svennedisko loves Makava. Revival übrigens am 30.4. bei der Walpurgisnacht im Fluc. Witches! Witches! Rest now in the fire.
Bis dahin will ich wieder fit sein! Und bleib dieser Tage brav beim Salbeitee, und vertreib mir die Zeit mit pophistorischen Surrogaten.
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Heute: Müsli. Es ist nämlich so, dass mir meine Gastroenterologin ein hauseigenes Müslirezept verschrieben hat, das ich bitteschön wirklich täglich morgens zu mir nehmen soll.
Verdauungsfördernde Müsli-Mischung
200g geschrotetes Getreide (Dinkel, Roggen oder Weizen)
200g geschroteter Leinsamen
200g Fertigmüsli (ohne Nüsse)
Frühstück:
2 Hände von der obigen Mischung
2 Stück Obst nach Wahl
plus Milch oder Joghurt
Beim 1. Ausprobieren dieser Mischung hat es mir den Verdauungapparat dermaßen durchgeputzt, dass ich mich bis einige Stunden nach Verzehr dieser Mords-Müsli-Mischung nur mehr in der Nähe von Toiletten aufhalten konnte.
Daher habe ich das Rezept wie folgt abgeändert, um den “Start in den Tag” nicht ständig mit grummelndem Magen-Darm-Trakt hinzulegen:
Verdauungsfördernde Müsli-Mischung á la Hanna
200g geschrotetes Getreide (100g Dinkel, 100g Roggen) – erhältlich zB bei Bio-Maran, dort stehen auch Getreidemühlen zum Schroten zur Verfügung
50g geschroteter Leinsamen (gibt’s schon fertig geschrotet zu kaufen, ebenfalls zB im Bio-Laden)
200g Fertigmüsli (ohne Nüsse) – zB Wellness-Müsli Pflaume-Apfel nach Bircher Art vom Hofer
Frühstück:
2 Hände von der obigen Mischung mit etwas heißem Wasser übergießen, kurz quellen lassen
2 Stück Obst nach Wahl – je nach Saison, vorzugsweise Zwetschken, Trauben, geriebene Äpfel
plus Milch oder Joghurt – oder Sojaerzeugnis
plus zB extra Rosinen, Zimt, oder Honig zum Pimpen
Meine erlesene Privat-Mischung lasse ich übrigens wie oben erwähnt mit heißem Wasser etwas vorquellen, dann schmeckt’s nicht so staubig und lässt sich auch leichter kauen. Happy Müsling!
… habe gerade als Nachmittags-Jause eine Portion Hummus mit Fladenbrot gegessen, weiß aber nicht ob das schon als Hauptmahlzeit gilt; ich also gleich ein Caricol nachwerfen sollte. Hab jetzt mal sicherheitshalber eines genommen, sonst komm ich ja nicht auf meine 1-3 Sticks pro Tag.
Hummus ist übrigens überhaupt super, sehr billig, extrem lecker und noch dazu dank der Kichererbsen (Hülsenfrüchte!) prima ballaststoffreich ergo verdauungsfreundlich. Die Credibility des Nasch-/Brunnen-/Karmeliter-Markt-Snacks ist sowieso bei Bobos, Hipstern und Lohas gleichermaßen anerkannt. Mein mittler Weile nicht nur von M., S. und den Legeps gelobtes Low-Fi Rezept geht so:
The 1 Minute Hummus
1 Dose Kichererbsen, vorgekocht (zB von Penny um EUR 0,89 = 800g Füllmenge, 450g Abtropfgewicht)
1 Teelöffel Tahina (= Sesampaste, gibt’s in jedem Geschäft das türkische / orientalische Lebensmittel führt)
1/2 Zitrone, gepresst
Kreuzkümmel (auch bekannt als Cumin), gemahlen
Knoblauch, entweder getrocknet als Pulver oder frisch und gepresst
Salz (reichlich)
Pfeffer
Olivenöl, reichlich, bis das ganze cremig wird
Wasser oder etwas Flüssigkeit aus der Dose
=> Einfach alles in eine Schüssel werfen und mit dem Pürierstab so lange bearbeiten bis ein cremiges, flaumiges, herrliches Hummus entsteht. Mit einer Zitronenscheibe, Paprikapulver oder frischer Petersilie garnieren!

Hummus (in der blauen Schüssel die Menge von 450g vorgekochten Kichererbsen aus der Dose) macht sich besonders gut als Teil eines Brunch-Buffets, ist aber auch zu allen anderen Tages- und Mahlzeiten erfahrungsgemäß gern gesehen.




