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L. hat heute einen spontanen Lunch auf der Kaiserwiese ausgerufen, weil Sonne und so. Wir sind dann auf der Suche nach einem Post-Pizza Kaffee an einem Sushi-Laden vorbeigestolpert, der auf seiner Außenfassade “Matcha Latte” und “Matcha Smoothie” anpreist. Wir sind sehr mutig und gar nicht furchtsam, also gleich einen Kaffeeersatz Live-Test gestartet, nachdem in diesem Blog Anfang des Monats die Suche nach Methadon für Koffein-Junkies ausgerufen und darauffolgende Surrogat-Empfehlungen aus Sicht der illustren KommentatorInnen-Gemeinde veröffentlich wurden.
Der 1. geschmackliche Eindruck: Algen. Was vielleicht daran liegt, dass das Getränk grün daher kommt und aus dem Sushi-Laden stammt, die Geschmacksknospen glauben fest an Maki. Nach ein paar weiteren Schlucken lässt der Algen-Effekt etwas nach, alles eine Frage der Gewöhnung.
Der 2. geschmackliche Eindruck: Staub á la Creme. Das Matcha-Pulver, fein geriebener grüner Tee, hat nämlich einen sehr eigentümlichen Taste, ein bisschen mehlig, aber die weiße Schokolade hilft, das ganze abzurunden. Die Sojamilch ist dafür unfassbar schaumig-cremig-weich!
Der 3. geschmackliche Eindruck: sähmige Schwere. Nach einem Viertelliter Matcha Latte breitet sich der Soja-Schoko-Schaum in der Magengegend aus und erfüllt den Lattecionado oder auch Matchisten mit einem grünen Gefühl wohliger Wärme.
Fazit: Der Drink hat ein hohes Lifestyle-Potential und könnte dank uniquem Look-and-Taste auch in Boboville seinen Siegeszug antreten – vorausgesetzt, man gewöhnt sich an den Geschmack, der sicher nicht jedermenschs Sache ist. Ob man damit als Junkie tatsächlich vom Kaffee runterkommt, die Matcha Latte also Methadon-Qualitäten hat, müsste man in einer ausgiebigeren Testreihe ausloten. Aber einen Versuch war es wert, vielleicht auch mal einfach Sojamilch mit weißer Schokolade ausprobieren, und den Matcha-Staub weglassen…
Wer’s ausprobieren möchte: Ginza Sushi am Praterstern (1020), oder Cha No Ma Teehaus in der Faulmanngasse (1040).
Abgelegt unter: Produkte | Tags: Caricol, Ernährung, Papaya, Reizdarm, Verdauung
K. hat mich beim kürzlichen Geburtstags-Fress-Happening darauf angesprochen, ob ich dieses “Caricol”, das ich ab und an hier erwähne, denn wirklich einnehme – und ob die Tabletten wirken. Als ich sie daraufhin aufklärte, dass das einfach gepimpte Papaya nach einem Rezept eines buddhistischen Klosters ist, meinte sie, warum ich nicht darüber etwas schreibe. Gut, also heute eine kleine Infostunde:
Caricol sind keine Tabletten, sondern eine “Fruchtzubereitung” aus Papaya – ursprünglich als Hausmittel in einem buddhistischen Tempel auf Hawaii hergestellt von der Gründerin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim. Die Idee dahinter: Die positiven, weil verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya konzentrieren und vervielfachen.
Zum Start dieses Blogs hatte ich die erste Einnahme und das Geschmackserlebnis so beschrieben; ich nehme nun seit ca. 3 Wochen täglich 1-2 solcher Sachets ein – und man gewöhnt sich an den Geschmack.
Pimp your Papaya – 7x
Der sehr leckere Som Tam Papayasalat aus dem Hause ra’mien ist zwar vielleicht eine gustatorisch ausgefeiltere Variante, eine Portion der P-Frucht zu sich zu nehmen, weil die Papaya an sich eine sehr basische Frucht ist (was gegen Sodbrennen hilft) und das eiweißspaltende Enzym Papain enthält. Der positive Effekt auf die Darmtätigkeit wird allerdings nur vergleichsweise mild seine Wirkung entfalten. Das mag wohl daran liegen, dass im Rahmen der Herstellung von Caricol wie eingangs erwähnt ein Energetisierungsprozess angewendet wird – wie man es zB von TCM oder ayurvedischer Ernährungslehre kennt -, der die verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya versiebenfacht. Laboranalysen zeigen daraufhin eine höhere Enzymaktivität als vor der Potenzierung (getestet im Interventionsvergleich). So be it. Caricol besteht jedenfalls laut Produktbeschreibung aus 100% biologischen, baumgereiften Papayafrüchten und ist frei von Gentechnik, Konservierungs- & Farbstoffen, Verdickungsmitteln, Gluten, Lactose, Soja oder Hefen.
Pure
Mir ist die Kombination aus morgendlicher selfmade Müsli-Mischung und der Papaya-Pampe nach den Hauptmahlzeiten sehr recht, denn pflanzlich und natürlich, somit keine chemischen Substanzen, die dank Gewöhnungs- oder gar Nebeneffekten das Gleichgewicht des Organismus erst recht wieder durcheinander bringen. Was die tatsächliche Wirkung des Präperats betrifft: Ich hatte nun seit Start des Blogs und somit Beginn der Einnahme prinzipiell keinerlei Verdauungstroubles, alles hat seine Regelmäßigkeit, und die Ich-muss-gleich-platzen Symptomatik nach zu schnellem oder zu reichhaltigem Essen lässt sich damit auch ein bisschen eindämmen (außer bei absoluten Härtefällen wie 3-Tages-Geburtstagsfeten, of course). Wer’s selbst ausprobieren möchte – gibt’s in so gut wie jeder Apotheke (20 Sticks, je 20 ml – ca. EUR 21,50).
Buddhistenkloster vs. Turbolifestyle
Allerdings ist bei mir persönlich ja mehr der Reizmagen als der Reizdarm ein Thema, und nachdem ich gerade mitten im Diplomprojekts-Endspurt, Projekt-Geschichten, Family-Business und somit einer turbulenten Zeit stecke, wehrt sich mein Bauch doch immer wieder gegen Stress und Hektik. Das ist aber eine Frage des Lebensstils, und wird sich mit ein bisschen Papaya nicht so ohne weiteres umstellen lassen – außer, man nimmt diese gleich im Lotus Buddhist Monastery Hawaii ein, wo die Caricol Originalrezeptur her kommt, das wirkt sicher. Schließlich gibt es viele Faktoren, die den Organismus aus der Bahn werfen: Was man wann und wie isst, Bewegungsmangel, Umweltbelastungen, psychische Belastungen, etc. (…und nicht ohne Grund leiden wie schon erwähnt 1/5 der Bevölkerung der Industrieländer an Reizdarmsyndrom). Da könnte man gleich besser in ebenjenes Kloster gehen.
Trotzdem ist es beruhigend, eine sanfte Möglichkeit parat zu haben, um step by step Störungen oder Problemchen abzufedern und den Verdauungszyklus zu supporten. Papaya to the rescue, also.
End of Aufklärung.
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Böse: Aschewolke über Europa. Flugchaos. Der Wochenend-Trip nach Paris zum P.E.C.A. Konfliktlösungs- und Gewaltfreiheits-Workshop im Rahmen einer EU-Lernpartnerschaft “Expansion and Exchange of Practice in Education for Conflict Transformation” steht in den ascheverschleierten Sternen. Bitte Daumen halten dass der Vulkan-Husten nicht über Westeuropa zieht und der Pariser Flughafen gesperrt wird.
Gut: Wolke aus Köln.
Eigentliches Thema heute: Peace. Weil:
“Gesundheit fördert einen friedvollen Geist; hier beginnt der Weltfrieden.”
Das Zitat von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, Erfinderin von Caricol, dem Papayafruchtpräperat für eine entspannte Verdauung, ergänzt schön das LOHAS-Streben (Lifestyle of Health and Sustainability). Und dazu am Besten, wie letztens mit G. sinniert, den Weltfrieden auf ebay stellen und symbolisch versteigern. “Jetzt mitbieten – ab EUR 1,50!”. Vielleicht in Zusammenarbeit mit den Miss Universe Wahlen? Awareness-Aktionen, die die Welt so nicht braucht. Oder doch? Immer wieder super machen das mit der Aufmerksamkeit für einen guten Zweck auch die Leute vom ÖFD: Feiern für den Frieden! Heuer schon zum 5. Mal, und zwar nächste Woche beim alljährlich absolut tanzbaren und bis-in-die-frühen-Morgenstunden-partywütigen Friedensball. Pflichttermin, mein lieber Herr Gesangsverein!
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5. FRIEDENSBALL
Motto “Balkanolatino”
ZEIT: 23. April 2010, 21.00 Uhr
EINLASS: 20.00 Uhr
Veranstaltet von den Österreichischen Friedensdiensten und der Guatemala Solidaritaet Österreich
LIVE:
- Café Olga Sanchez (… waren im Finale des diesjährigen ProtestSongContests und sind ein höchst sympathisches Live-Erlebnis! In Ton & Bewegtbild auf fm4.ORF.at)
+ SchliwoBeatz by EXPORT IMPORT TUNES / AHILEA und weitere DJs (… kennt man von den berühmt-berüchtigt schweißtreibenden Sausen im Wirr)
KEIN DRESSCODE!
Alles zu den Friedensbällen auf http://www.friedensball.at/
Ticketinfos unter http://www.wuk.at/event/id/14490
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In diesem Sinne verabschiede ich mich zwangsoptimistisch Reinhard Mey summend und minütlich den Spiegel.de-Liveticker zu den Vulkan-News verfolgend Richtung Reisevorbereitung und melde mich hoffentlich erst nächste Woche wieder retour. Friedvolles Wochenende allerseits. Mit Schönwetterwolken.
Karsamstag, liebe Leute, und ich werfe mich in die schöne Wachau – ausgerüstet mit betreffender Papayafruchtzubereitung, und bin gespannt, ob das was hilft, in Tagen wie diesen, wo wir uns mit einer kruden Mischung an Süßjunk in diversen Tierformen, einem nicht abreißenden Proteinschock (Ei, ei!) und sonstigen saisonalen Leckereien das Leben im wahrsten Sinne des Wortes schwer machen. Das große Fressen ist eröffnet!
Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich (Wilhelm Busch).
Nicht nur für den Hasen… In diesem Sinne: Fröhliche Östern allerseits!
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Nein, ich steig jetzt nicht ins Model-Business ein. Aber: Habe gerade mein erstes Nahrungsergänzungsmittel, namentlich “Caricol” eingenommen. Schmeckt… befremdlich. Kommt geschmacklich ungefähr wie eingeweichte, pürierte Trockenfrüchte mit Kopfnote Dörrpflaume und Herznote Trockenfeige daher. Es handelt sich auch tatsächlich um Fruchtbrei in stickförmigen Sachets; zur Einnahme reisst man das Sachet auf und presst den Inhalt direkt in den Mund. Laut Produktbeschreibung bestehend aus 100% biologischen, baumgereiften Papayafrüchten – frei von Gentechnik, Konservierungs- & Farbstoffen, Verdickungsmitteln, Gluten, Lactose, Soja oder Hefen. Also, nichts wie runter damit, wir wollen uns ja etwas Gutes tun. Meine Hauptmahlzeit übrigens war Rote Rüben Salat und Fladenbrot mit Gemüse-Kräuter-Aufstrich, sowie 2 Ferrero Rocher (hach, Geburtstagsüberbleibsel darf man ja nicht verkommen lassen).
Übrigens, wer Caricol googelt, der findet als zweites Suchergebnis folgenden Satz:
“Gesundheit fördert einen friedvollen Geist; hier beginnt der Weltfrieden.”
Dieses Zitat stammt angeblich von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, Erfinderin von CARICOL.
In diesem Sinne: Auf den Weltfrieden! Prost, Papaya!
Und meine Wenigkeit wirft sich nun wieder in den nahgelegenen Prater, dort wird mit den Damen L., R. und B. geslacklined (a.k.a. slacken!) und die Sonne genossen. Spring, it’s spring!
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Hurra, es geht los! Parallel zur Erstellung meines Diplomprojektes darf ich hier an meinem Gesundheitszustand basteln und frei nach dem Motto “Der Darm ist die Wurzel der Pflanze Mensch” meinen Verdauungsapparat pünktlich zur Frühlingszeit auf Touren bringen. With a little help from my friends, of course. Denn das ominöse Paket von 10.3. ist… bis obenhin mit Papaya-Fruchtzubereitung gefüllt. Caricol nennt sich das, per Produktbeschreibung ein enzymhaltiges Nahrungsergänzungsmittel, wird in Sticks zu je 20ml gereicht und soll…
“… eine irritierte, geschwächte oder gestörte Verdauung regulieren oder fördern.”
For your daily smile, sagt der Werbebutton mit dem Happy Buddah drauf. Also ungefähr so?
Ob die Papaya-Pampe wohl meine seit 2006 immer wieder aufflammenden krampfartigen Magenschmerzen und die flimmernde Oberbauchgegend beruhigt? Jedenfalls immer noch besser als wenn mein Verdauungsapparat auf die Größe einer Van Lieshoutschen Skulptur (mehr dazu in Wort & Bild soon…) anschwillt, nehme ich an. Also ab sofort 1-3 Portionen pro Tag, vorzugsweise nach den Hauptmahlzeiten. So be it!





