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Heute in der Kategorie "Konsistente Produktbezeichnungen". Oder auch "101 gute Gründe, im Supermarkt in einen spontanen Lachkrampf auszubrechen"
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Auf geht’s ab geht’s 36 Stunden wach:

Svennedisko Allstars DJ-Team (Im Bild: Leuchthelch, H.'s Arm) beschallt die Walpurgis-Freitagnacht im Fluc. Tanz, Trollkarl, Tanz!
Die Partyvorbereitung: J., T. & die Band-Jungs von MY DARLING YOU! picknicken frühabendlichen Hummus (jaja, quelle surprise), Pomodori Secchi, eingelegte Artischockenherzen, Fladenbrot. Der geübte Partyelch kümmert sich schließlich verantwortungsvoll um eine rechtschaffene Unterlage – wer fastet, verliert.
Der After-Party-Snack um 04:00h morgens mit L.: Mango-Mozzarella-Caprese mit Honig-Zitronendressing & Ciabatta-Brot. Welch dekadente Freude angesichts der frühen Stunde.
Das Frühstücks-Intermezzo um 07:00h mit W. & C.: Kaffee, Kaffee, Kaffee… und warum klebt da Weichselmarmelade auf meinem Couchtisch? Kurz darauf schwingen sich alle aufs Rad bzw. den U-Bahn Sitz und werfen sich Richtung Prater.

Tag der Arbeit, 09:00h: Praterwald & -wiese, der Host ist diesmal ein riesiger Ahorn, darunter haben es sich in aller Idylle ein paar Boxen und Turntables bequem gemacht. Tanzdurchdentag!
Der Soundsystem-Vitaminschub: Äpfel & Bananen für das Tanz-Volk. L., W. und C. sowie meine Wenigkeit hotten durch das hohe Gras (einige der Gäste sind zu diesem Zeitpunkt noch eher auf Sitz- bzw. Liegedisko) zur ganz grandiosen 1A-Beschallung vom TANZ DURCH DEN TAG-Team – D. / PlemPlem und D. & L. aus Barcelona. Ganz groß! Und immer schön Wasser trinken zwischendurch, und ein paar Anti-Hangover D.E.R. Drinks, die J. später vorbeigebracht hat – the one and only Stress relieving Kater cure. That’s the way we like Maibeginn.
Der wunderbare Wahnsinn wurde dann beim Aufziehen der Blumfeld’schen Grauen Wolken am späteren Nachmittag verlassen, um den Abend noch in entspannter Runde bei F.’s Geburtstagssause zu verbringen, mit übrigens einem extrem leckeren Frucht-Vanillecreme-Tiramisu, mmmh! Da fällt die Wiederherstellung der Lebensenergie gleich ein großes Stück leichter.
Was lernen wir daraus? Regelmäßige Zwischen-Mahlzeiten helfen dem feierwütigen Menschen, seine Energien beisammen zu halten bzw. die Batterien wiederaufzuladen, der (in meinem Fall) Magen sieht auch generöser über kleinere und größere Runden Bier & Wein hinweg, und der Kopf ist am nächsten Tag nicht ganz so quadratschädelig-schwer. Werde diese Hypothese weiter austesten. Es muss ja nicht immer die Käsekrainer mit dem Reperaturseidel sein.
Jetzt wird jedenfalls erstmal gechillt und weiter recoverisiert- dabei hilft zur Feier des Tages ein weiterer homemade Café Latte (Koffein-Dröhnung in kleinen Dosen sei erlaubt) und wie immer der famose J. mit FM4 Sunny Side Up. Hätte hier gerne das vorhin gespielte themenrelevante “When The Sun” von Tahiti 80 verlinkt, aber nachdem da ad hoc kein brauchbares Video zu finden ist – hier ersatzweise “Changes”. Gibt dem Maibeginn immerhin den richtigen Drive.
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Böse: Aschewolke über Europa. Flugchaos. Der Wochenend-Trip nach Paris zum P.E.C.A. Konfliktlösungs- und Gewaltfreiheits-Workshop im Rahmen einer EU-Lernpartnerschaft “Expansion and Exchange of Practice in Education for Conflict Transformation” steht in den ascheverschleierten Sternen. Bitte Daumen halten dass der Vulkan-Husten nicht über Westeuropa zieht und der Pariser Flughafen gesperrt wird.
Gut: Wolke aus Köln.
Eigentliches Thema heute: Peace. Weil:
“Gesundheit fördert einen friedvollen Geist; hier beginnt der Weltfrieden.”
Das Zitat von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, Erfinderin von Caricol, dem Papayafruchtpräperat für eine entspannte Verdauung, ergänzt schön das LOHAS-Streben (Lifestyle of Health and Sustainability). Und dazu am Besten, wie letztens mit G. sinniert, den Weltfrieden auf ebay stellen und symbolisch versteigern. “Jetzt mitbieten – ab EUR 1,50!”. Vielleicht in Zusammenarbeit mit den Miss Universe Wahlen? Awareness-Aktionen, die die Welt so nicht braucht. Oder doch? Immer wieder super machen das mit der Aufmerksamkeit für einen guten Zweck auch die Leute vom ÖFD: Feiern für den Frieden! Heuer schon zum 5. Mal, und zwar nächste Woche beim alljährlich absolut tanzbaren und bis-in-die-frühen-Morgenstunden-partywütigen Friedensball. Pflichttermin, mein lieber Herr Gesangsverein!
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5. FRIEDENSBALL
Motto “Balkanolatino”
ZEIT: 23. April 2010, 21.00 Uhr
EINLASS: 20.00 Uhr
Veranstaltet von den Österreichischen Friedensdiensten und der Guatemala Solidaritaet Österreich
LIVE:
- Café Olga Sanchez (… waren im Finale des diesjährigen ProtestSongContests und sind ein höchst sympathisches Live-Erlebnis! In Ton & Bewegtbild auf fm4.ORF.at)
+ SchliwoBeatz by EXPORT IMPORT TUNES / AHILEA und weitere DJs (… kennt man von den berühmt-berüchtigt schweißtreibenden Sausen im Wirr)
KEIN DRESSCODE!
Alles zu den Friedensbällen auf http://www.friedensball.at/
Ticketinfos unter http://www.wuk.at/event/id/14490
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In diesem Sinne verabschiede ich mich zwangsoptimistisch Reinhard Mey summend und minütlich den Spiegel.de-Liveticker zu den Vulkan-News verfolgend Richtung Reisevorbereitung und melde mich hoffentlich erst nächste Woche wieder retour. Friedvolles Wochenende allerseits. Mit Schönwetterwolken.
Im Oasch
Gestern: Twitter-Lesung in der bereits vorgestellten Arsch Bar im Museumsquartier. Unter dem Motto “Die wahre Wiener Bedürfnispyramide. Ermittelt und vorgetragen in 140 Zeichen.” wurden die besten Tweets zu den Themen “Essen, Verdauen, Ausscheiden, Arschkriechen” und “Abfall” vorgetragen. Sehr amüsant, von Schenkelklopfer- bis Schmunzel-Tweet, und äußerst familiäre Atmosphäre im Darminneren. So viele Höhepunkte, ich weiß gar nicht wo zu copy-pasten beginnen. Daher bitte Best Of nachzulesen unter http://twitter.com/abtweets_
Fotos von Innen by kigo zu finden unter http://twitpic.com/1eatix. Mit von der Arsch-Partie waren R. und R. Letzterer ließ es sich nicht nehmen, im Enddarm Miesmuscheln zu mampfen, und ich find noch immer, dass das doch recht dekadent ist…!
Am Oasch
Heute: Das Häuserl, nämlich. Bin an einem Rabenhof-Plakat der Produktion vorbeigeschranzt (selektive Wahrnehmung, indeed), und wenig später auch über ein dazugehöriges Interview im Falter gestolpert. Tatsächlichst handelt es sich um “Ein bizarres Singspiel” von Ernst Molden, auch der Herr Votava ist mit dabei, mehr dazu unter http://www.rabenhof.at/index_spring2010.html. An Ärsche und Gedärm hat der Schreiber wahrscheinlich eher nicht gedacht, aber was man so hört, ist es angeblich trotzdem recht sehenswert. Premiere war am Mittwoch, und es gibt noch 12 Vorstellungen inkl. heute abend bis inkl. 12. Mai 2010. Also schnell ab zum Kardinal-Nagl-Platz und mit protodramatischen Theater in die Samstagnacht, wer’s bis 20:00 Uhr noch darennt.
Premieren-Video steht auch schon online, fit sind die, vom Rabenhof.
Du Oasch
Bald: Hörempfehlung zur ganzen Thematik ist übrigens die sehr schmoove neue Nummer “Oaschloch” vom DJ <Superleiwand> DSL ft. Urbs, kürzlich vorgestellt in einschlägigen Sendungen wie FM4 Unlimited und Davidecks, in Bälde zu finden auf der G-Stone Jubelplatte “16 verf**ckte Jahre”, die im Mai erscheinen wird. Glaubst du bist da Supastar? Du bist so ein… !
PS per 18.4.: Hier die supere Video-Sause zum Release – vorgestellt beim Thema “Entstresstes Essen” => Kontemplation 2
PPS am 20.4.: Die ganze geile Compilation zum Free Download gibt’s von 16.4.-16.5. via g-stoned.com … Happy B-Day & 1.000 Dankeschöns, G-Stone!
… kein Alkohol auch nicht. Ok, der Schmäh ist alt. Und wie war das nochmal mit dem Konservieren?, fragt sich das verkaterte Großhirn. Eigentlich ist das gepflegte Besäufnis ein verzweifelter Versuch, den Moment festzuhalten – und am nächsten Morgen muss man feststellen, dass man ganz im Gegenteil alles beschleunigt und dazu noch vernebelt hat. Herr Lehmann hat sowieso Unrecht, betrunkener Sand hin oder her. Der Magen zeigt einem jedenfalls so oder so den gestreckten Mittelfinger, die Eingeweide rumoren, und auch alles Bier-auf-Wein-das-lass-sein-Wein-auf-Bier-rat-ich-dir hat wiedermal nichts genützt. Dazu begleitendes Ungemach in Form des großen bösen Junkmonsters, in bester Absicht liebevollst bereit gestellt von M., bestehend aus gepresster Chips-Masse, mit einem kessen Abendkleid aus Sweet’n'Sticky-Kram, dazu ein hippes Schokobananen-Röckchen, das einem frisch aufgetaute Mini-Pizze en masse unter die Nase hält. Alles in allem hat man diese Pornoperle (“You’ve been a very bad girl! A very very bad bad girl (…)!”) einfach nur zum Fressen gern, man braucht schließlich Energie, um – wie beispielsweise in jener gestrigen Nacht – den Kampf ums Überleben in Düsterwald zu bestehen. Und wenn einem nicht schon beim Akt der Kalorienvernichtung selbst schlecht wird, rächt sich am nächsten Tag der Verdauungsapparat. Da hilft wohl auch kein Caricol mehr.
Wobei, wenn schon naturheilkundlich gegen das Rauschen nach dem Rausch: L. hat mir da mal was von Heilerde geflüstert, die man, in Wasser aufgelöst, vor dem Schlaf der Ungerechten zu sich nehmen soll, damit am nächsten Tag der Horizont nicht ganz so schief liegt. Hilft dem Magen gegen das Gift. Muss ich mal endlich ausprobieren. Blöd nur, dass mir das immer erst am “Tag danach” wieder einfällt. Ach, und wer “Heilerde Kater” googelt kommt ja doch nur ins Katzenforum… Erbarmen!
PS: Das wird ein saftiger Eintrag im Symptomtagebuch… Ich hör schon die Peitsche der Ernährungsberaterin. Zzzzack!






