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23:00 _ Ich will schlafen, weil den ganzen Tag vor dem Rechner verbracht und ziemliches Kopfdröhnen.
00:00 _ Keine Chance auf Ruhe, die Muskelentspannung hat zwar die Eiszehen wiederbelebt, und alles fühlt sich schwer-schwer-schwer an, trotzdem Synapsensausen.
03:00 _ Noch immer (oder wieder?) wach, dröhnendes Magenknurren, fühlt sich wie rasender Hunger an. Weil ich nicht zu den Menschen gehöre, die für normal von nächtlichen Fress-Flashes heimgesucht werden, versuche ich, das Grummeln und Grammeln zu ignorieren. Mein schlechtes Gewissen beginnt zu nagen, weil ich mich den ganzen Tag nur von L.’s Rumguglhupf und Zucchini-Risotto ernährt habe, weder Müsli noch Frischobst. Rächt sich da jemand?
04:00 _ Ich gebe W.O. und stehe auf. Ärgere mich über die unfassbare Zeitverschwendung, weder zu schlafen noch etwas Produktives zu tun, und entschließe mich, weiter an meinem Diplomprojekt zu basteln. Nach einer kurzen Dusche tigere ich mich in diverses Studienmaterial.
05:00 _ Die Vögel brüllen, ich pausiere kurz das laufende Album von Anouar Brahem um herauszufinden, ob das Getwittere aus den Lautsprechern oder durch das Fenster kommt. Dabei fällt mir auf, dass es dämmert.
07:00 _ Switche zur FM4 Morning Show, heute mit N. & S., und freue mich über die Tatsache, mal ausnahmsweise rechtzeitig für die MoShow munter zu sein. Bin zufrieden mit meinem Produktivitätsergebnis und überlege, wieder schlafen zu gehen. Draußen scheint die Sonne. Hm. Na gut. Also springe ich in mein Slacker-Sporty-Outfit und marschiere zur Tür hinaus. Die Nachbarin ist schon wach und winkt durchs Gangfenster.
07:15 _ Ich laufe in den Prater, die Kastanien blühen, ich bekomme einen halben Endorphinschock von der Duftwolke. Hopple bis zum Teich und mache ein paar Aufwärm- & Dehnübungen. Beim Auf- und Abhupfen platzt die Blase von Sonntag an meiner linken Ferse.

Exzessives Sonntagsspazierengehen kann zu Blasenbildung führen. Bei der Forsetzung im Barfußmarsch werden die Gänseblumen gegrüßt.
Also schlendere ich gemächlich die Hauptallee entlang und ernte am Weg ein paar Zweige dunkelvioletten Flieder – muss mich zusammenreißen, nicht den ganzen verdammten Busch auszugraben und mir ins traute Heim zu pflanzen. Mir wird fast schwindlig vor Hyperventilation beim Versuch möglichst viel Fliederduft in meine Lungen zu pumpen.
07:45 _ Retourweg über den Praterstern, das Thermometer zeigt 18°C, yeah. Zu Hause angekommen arrangiere ich den Tulpenstrauß, den Basilikum-Topf und die Fliederbüschel auf dem Couchtisch. Alles Biedermeier oder was?
08:00 _ Ein Morning-Blog verfasst, Patrick Watson dreamt sich durch die frühe Stunde, und dann zurück ins Bett auf 1-2 Portionen Schlaf, der erste Termin steht heute erst um 12:00 Uhr an. Luscious Life.
Abgelegt unter: Problematik | Tags: Anti-Stress, Entspannung, Magenprobleme, Progressive Muskelentspannung, Stress
Entspannung. Das optimale Montagsthema. Daher heute eine famose Zwischendurch-Chillax-Übung für ungeduldige Menschen, wurde mir von Mag. S. ans Herz gelegt. Stammt ursprünglich aus dem Bereich der progressiven Muskelentspannung (nach Edmund Jacobsen). Auf CD zaht sich das Ganze ein bisserl, aber die folgenden 10 Minuten – Anleitung verkürzt und auf 10 Steps á 1 Minute reduziert – sind nach meiner Erfahrung sogar für hyperaktive Speedster geeignet, die eine kurze Verschnaufpause brauchen:
- Augen schließen, tief ein- & ausatmen. 20 Sek. mit geschlossenen Augen ausruhen.
- Faust der rechten Hand ballen, Arm bis zur Schulter anwinkeln, Muskeln fest anspannen. Faust wieder öffnen, Arm entspannt sinken lassen.
- Faust der linken Hand ballen, Arm bis zur Schulter anwinkeln, Muskeln fest anspannen. Faust wieder öffnen, Arm entspannt sinken lassen.
- Untere Gesichtshälfte und Hals anspannen (Mund breitziehen, Zähne aufeinanderbeißen), und wieder locker lassen.
- Obere Gesichtshälfte anspannen (Stirn nach oben ziehen), Spannung einige Sek. halten, danach wieder locker lassen.
- Schultern fest hochziehen Richtung Ohren, danach wieder locker lassen.
- Brust und Bauch anspannen, Bauch fest einziehen. Locker lassen.
- Rechtes Bein nach vorne schieben und Zehen so weit wie möglich wegstrecken, Beinmuskeln anspannen. Locker lassen und entspannen.
- Linkes Bein nach vorne schieben und Zehen so weit wie möglich wegstrecken, Beinmuskeln anspannen. Locker lassen und entspannen.
- Gesamten Körper anspannen, alle Schritte gleichzeitig ausführen – beide Fäuste ballen, Arme und Beine, Gesicht und Hals, Brust und Bauch anspannen. Körperspannung 10 Sek. halten. Locker lassen und entspannen. Genießen.
= Übungen 2.-9. jeweils 3x wiederholen, danach 20 Sek. mit geschlossenen Augen ausruhen. =
… ausprobieren, dauert nicht lang, ist ziemlich effektiv, und fühlt sich verdammt gut an. Nicht nur montags. Do you like my tight Muskelentspannung? Dann bitte Erfahrungswert hier posten, bin gespannt!
Die Progressive Muskelentspannung kann man unter fast allen Bedingungen einsetzen. Sei es abends vor den Einschlafen, während einer Besprechung, in Angstsituationen, bei Prüfungssituationen, im Büro, im Zug/Flugzeug oder während einer kurzen Rast bei einer langen Autofahrt, u.v.m..
Indikatoren: Stress, Angst, Lampenfieber, Spannungskopfschmerz, Migräne, Tinnitus, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Bluthochdruck, Asthma, Stottern, Reizblase, Übergewicht, Magenproblemen.
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… habe heute um die Mittagszeit auf dem Weg ins Tanzstudio einen Laternenpfahl bzw. Straßenschildständer umarmt. Frontal. Mit dem Fahrrad. Ziemlich abrupt. Jetzt krönt eine Schramme (call it Sportverletzung!) meine rechte Oberschenkel-Innenseite, mein Schambein ist beleidigt, und der Vorderreifen meines “Venice”-Bikes ist ein bisschen 8. Aber Kette einhängen ging wieder.
Aber es hätte ja weitaus schlimmer sein können. Ich musste wenigstens nicht gleich wieder ins Spital, wo ich gestern schon mein Pensum erfüllt hatte. Krankenhäuser find ich nämlich nicht so toll, auch nicht als Besucherin, und das stresst mich dann gleich mal hoch zehn, und das ist ja bekanntermaßen schlecht, Stress und so, für den Magen, und überhaupt. Aber länger als zwei Stunden halte ich die Mischung aus stickiger Luft, bedrückter Stimmung, klapprigen Teekannen, Infusions-bebeutelten PatientInnen und das Ganze in Senfgelb-Erbssuppengrün ohnehin nur schwer aus.
Meinen Tag bzw. mein gesamtes Wochenende gerettet hat dann allerdings die gloriose Abendgestaltung, nämlich die frühabendliche Buffet-Stürmung (ganz großes Kino: Apfel-Linsensalat mit Curry, Käse, Rosinen, Haselnüssen) bei der kleinen internen Festivität des ÖH-Kindergartens mit K. & H.P. sowie die ganz große Sause im WUK: Der 5. Friedensball! Sieben Stunden tanzen, springen, abhotten und powerpogen mit E., R., F., S., L., T., P., J. & many more zum Sound der Herren von Schliwobeatz, und natürlich auch schon beim Live-Spektakel des superen Café Olga Sanchez, nix mit Infinita Tristessa! Hollywood-reif selbstverfreilich auch das mitternächtliche Tombola-Team: L. und meine Wenigkeit, die Glücksfee. Ich würd das gern hauptberuflich machen, bitte. Erstaunlich übrigens, wie lang man (äh, ich) trotz stundenlangen äußerst schweißtreibenden Tanz- & Hüpfbewegungen konditionsmäßig durchhält, wenn man seine Flüssigkeitszufuhr nach dem Eröffnungs-Caipirinha auf ausschließlich Wasser umstellt. Da ist man am nächsten Tag gleich wieder fit für urbane Trendsportarten (jaja, Laternenpfahl und so).
Der Ball wurde natürlich mit einem traditionellen “Alles Walzer” eröffnet, und da ist mir gleich wieder diese award-gekrönte Video-Perle zum schönen Walzerkönig aus dem Hause Laokoongruppe eingefallen, bitte anschauen, ganz groß!
Laokoongruppe: Walzerkönig
bljak | MySpace Video
Abgelegt unter: Problematik,Produkte | Tags: Ernährung, Grüntee, Kaffee, Kaffeeersatz, magenschonend
L. hat heute einen spontanen Lunch auf der Kaiserwiese ausgerufen, weil Sonne und so. Wir sind dann auf der Suche nach einem Post-Pizza Kaffee an einem Sushi-Laden vorbeigestolpert, der auf seiner Außenfassade “Matcha Latte” und “Matcha Smoothie” anpreist. Wir sind sehr mutig und gar nicht furchtsam, also gleich einen Kaffeeersatz Live-Test gestartet, nachdem in diesem Blog Anfang des Monats die Suche nach Methadon für Koffein-Junkies ausgerufen und darauffolgende Surrogat-Empfehlungen aus Sicht der illustren KommentatorInnen-Gemeinde veröffentlich wurden.
Der 1. geschmackliche Eindruck: Algen. Was vielleicht daran liegt, dass das Getränk grün daher kommt und aus dem Sushi-Laden stammt, die Geschmacksknospen glauben fest an Maki. Nach ein paar weiteren Schlucken lässt der Algen-Effekt etwas nach, alles eine Frage der Gewöhnung.
Der 2. geschmackliche Eindruck: Staub á la Creme. Das Matcha-Pulver, fein geriebener grüner Tee, hat nämlich einen sehr eigentümlichen Taste, ein bisschen mehlig, aber die weiße Schokolade hilft, das ganze abzurunden. Die Sojamilch ist dafür unfassbar schaumig-cremig-weich!
Der 3. geschmackliche Eindruck: sähmige Schwere. Nach einem Viertelliter Matcha Latte breitet sich der Soja-Schoko-Schaum in der Magengegend aus und erfüllt den Lattecionado oder auch Matchisten mit einem grünen Gefühl wohliger Wärme.
Fazit: Der Drink hat ein hohes Lifestyle-Potential und könnte dank uniquem Look-and-Taste auch in Boboville seinen Siegeszug antreten – vorausgesetzt, man gewöhnt sich an den Geschmack, der sicher nicht jedermenschs Sache ist. Ob man damit als Junkie tatsächlich vom Kaffee runterkommt, die Matcha Latte also Methadon-Qualitäten hat, müsste man in einer ausgiebigeren Testreihe ausloten. Aber einen Versuch war es wert, vielleicht auch mal einfach Sojamilch mit weißer Schokolade ausprobieren, und den Matcha-Staub weglassen…
Wer’s ausprobieren möchte: Ginza Sushi am Praterstern (1020), oder Cha No Ma Teehaus in der Faulmanngasse (1040).
Abgelegt unter: Problematik | Tags: Behandlungsempfehlung, Diagnose, Gastritis, Gastroenterologin, Gastroskopie, Magenspiegelung, Reizmagen, Untersuchung
Der neueste heiße Trend unter den Twenty-Somethings: Gastroskopie. Alle haben Stress, Stress, Stress, einen ungesunden Lebensstil, kämpfen mit der Aufrechterhaltung einer regelmäßigen Ernährung zwischen Uni, Nebenjobs, Projekten, Party und Selbstverwirklichung und haben schlichtweg Magenprobleme. Viele von ihnen treten früher oder später – man weiß ja nicht, ob man vielleicht doch eine schwere Krankheit hat! – den Gang zur gastroenterologischen Untersuchung an. Allein in meinem näheren Umfeld ist das Thema gerade heiß, und ein Kontakt zu einer guten Gastroenterologin wird verschwörerisch weitergegeben wie noch vor 10 Jahren ein vertrauenswürdiger Connect für bewusstseinserweitertende Substanzen.

Gestern auf der rechten Wienzeile: 1, 2, 3... Jetzt! "the perfect moment to start (zB einen magenfreundlicheren Lebensstil?) is always now"
Dezember 2009: J. (24), lässt bei meiner Gastroenterologin eine Gastroskopie durchführen. Diagnose: Stressbedingter Reizmagen.
ich hatte schon etwas angst vor der gastroskopie, weil ich von leuten aus dem bekanntenkreis wusste, dass es nicht die angenehmste sache der welt ist. aber ich wusste auch, dass ich das machen musste, um endlich gewissheit zu haben und um mit meinem magen richtig umgehen zu können. die gastroskopie selbst ging – gott sei dank – tatsächlich relativ schnell vorbei. die tough-kompetente gastroenterologin stellte sich als unglaublich nette und herzliche ärztin heraus. neben dem schlauch war das unangenehmste, vor fremden leuten hemmungslos zu rülpsen und zu sabbern. sie sagte mir dann sofort, dass mein inneres gut aussieht, im sinne dass keine entzündungen o.ä. vorhanden sind. ich bekam lediglich kräutertropfen mit krampflösender wirkung verschrieben sowie die empfehlung, 2-3 mal die woche ausdauersport zu betreiben. der endgültige befund spricht von einem geringfügigen zwerchfellbruch, das eigentliche problem ist allerdings stress. ich bin froh, dass ich nun weiß, wie ich meine magenproblematik verbessern kann, wenngleich ich noch nicht ganz so viel sport treibe wie ich sollte.
Januar 2010: Ich (23) entschließe mich zu einer Gastroskopie. Diagnose: Reizmagen.
ich hatte seit 3 jahren mit magenproblemen zu tun und habe mich dann in absprache mit meiner hausärztin dazu entschlossen, endlich eine gastroskopie durchführen zu lassen – nachdem in meiner familie gastritis sowohl mütterlicher- als auch schwesterlicherseits diagnostiziert wurde. die vereisung und die untersuchung an sich, die ja nur wenige minuten dauert, haben gut geklappt – nur konnte der speichel nicht abrinnen, und ich hatte dann beim einatmen plötzlich neben dem schlauch auch noch eine menge wasser in der lunge und ziemliche atemprobleme. nach dem eingriff hatte ich noch 1-2 stunden leichte halsschmerzen und immer wieder hustenreiz wg. des verschluckens, aber es hat sich dann alles wieder schnell beruhigt. man fühlt sich auch noch eine weile wie ein luftballon, weil für die untersuchung luft in den magen gepumpt wird, die dann erst kleinweise wieder entweicht. physiologisch ist mein magen vollkommen unauffällig, die ärztin schließt daher auf einen stressbedingten reizmagen. behandlungsempfehlung war stress reduzieren, ärger vermeiden, 3x pro woche ausdauersport, regelmäßigere ernährung. ich arbeite dran.
März 2010: L. (23) konsultiert ebenfalls meine Gastroenterologin. Diagnose: Leichte Gastritis.
also bei der gastro ist mir nur mit einem spray die hintere mundhöhle und der halseingang vereist worden und dann musste ich den schlauch schlucken. das hat eigentlich ganz gut funktioniert. ab und zu habe ich dann ein bisschen gehustet, aber mich sonst aufs atmen konzentriert. außerdem war es schon ein komisches gefühl, wie dieses ding da in mir herumgefahren ist. Die gewebeentnahme hab ich aber wiederum gar nicht gespürt.
beim kopf-drehen um mir die roten streifen in meinem magen anzusehen hab ich dann doch etwas gewürgt…
und da die gastroskopie bei mir ja zu einer diagnose geführt hat, bin ich dann ein paar tage lang auf leichtes essen umgestiegen. hab auch recherchiert was andere leute da so essen. und selber gut darauf geachtet, was genau jetzt dazu führt dass ich mich unwohl fühle etc.
Fazit: Eine Gastroskopie ist, obwohl man viele Schauergeschichten hört, in den meisten Fällen ein relativ unglimpflicher Eingriff, der zumindest Klarheit schafft, ob man berechtigter weil dysfunktionaler Weise mit Magenkrämpfen kämpft, oder ob es tatsächlich “nur” der Stress ist. Die eigentliche Challenge besteht dann darin, dieses “nur” zu reduzieren und sich zu so alltäglichen Dingen wie einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung zu überwinden. Also ob wir es nicht alle schon gewusst hätten.

Zu viel Essen stresst den Magen. Wissen wir. Lässt sich aber manchmal, wie bei R.'s Indoor-Picknick, so schwer vermeiden...
Was würde ein Hersteller von Tiefkühlprodukten dazu sagen? Hör auf deinen Bauch. Word!
Abgelegt unter: Produkte | Tags: Caricol, Ernährung, Papaya, Reizdarm, Verdauung
K. hat mich beim kürzlichen Geburtstags-Fress-Happening darauf angesprochen, ob ich dieses “Caricol”, das ich ab und an hier erwähne, denn wirklich einnehme – und ob die Tabletten wirken. Als ich sie daraufhin aufklärte, dass das einfach gepimpte Papaya nach einem Rezept eines buddhistischen Klosters ist, meinte sie, warum ich nicht darüber etwas schreibe. Gut, also heute eine kleine Infostunde:
Caricol sind keine Tabletten, sondern eine “Fruchtzubereitung” aus Papaya – ursprünglich als Hausmittel in einem buddhistischen Tempel auf Hawaii hergestellt von der Gründerin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim. Die Idee dahinter: Die positiven, weil verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya konzentrieren und vervielfachen.
Zum Start dieses Blogs hatte ich die erste Einnahme und das Geschmackserlebnis so beschrieben; ich nehme nun seit ca. 3 Wochen täglich 1-2 solcher Sachets ein – und man gewöhnt sich an den Geschmack.
Pimp your Papaya – 7x
Der sehr leckere Som Tam Papayasalat aus dem Hause ra’mien ist zwar vielleicht eine gustatorisch ausgefeiltere Variante, eine Portion der P-Frucht zu sich zu nehmen, weil die Papaya an sich eine sehr basische Frucht ist (was gegen Sodbrennen hilft) und das eiweißspaltende Enzym Papain enthält. Der positive Effekt auf die Darmtätigkeit wird allerdings nur vergleichsweise mild seine Wirkung entfalten. Das mag wohl daran liegen, dass im Rahmen der Herstellung von Caricol wie eingangs erwähnt ein Energetisierungsprozess angewendet wird – wie man es zB von TCM oder ayurvedischer Ernährungslehre kennt -, der die verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya versiebenfacht. Laboranalysen zeigen daraufhin eine höhere Enzymaktivität als vor der Potenzierung (getestet im Interventionsvergleich). So be it. Caricol besteht jedenfalls laut Produktbeschreibung aus 100% biologischen, baumgereiften Papayafrüchten und ist frei von Gentechnik, Konservierungs- & Farbstoffen, Verdickungsmitteln, Gluten, Lactose, Soja oder Hefen.
Pure
Mir ist die Kombination aus morgendlicher selfmade Müsli-Mischung und der Papaya-Pampe nach den Hauptmahlzeiten sehr recht, denn pflanzlich und natürlich, somit keine chemischen Substanzen, die dank Gewöhnungs- oder gar Nebeneffekten das Gleichgewicht des Organismus erst recht wieder durcheinander bringen. Was die tatsächliche Wirkung des Präperats betrifft: Ich hatte nun seit Start des Blogs und somit Beginn der Einnahme prinzipiell keinerlei Verdauungstroubles, alles hat seine Regelmäßigkeit, und die Ich-muss-gleich-platzen Symptomatik nach zu schnellem oder zu reichhaltigem Essen lässt sich damit auch ein bisschen eindämmen (außer bei absoluten Härtefällen wie 3-Tages-Geburtstagsfeten, of course). Wer’s selbst ausprobieren möchte – gibt’s in so gut wie jeder Apotheke (20 Sticks, je 20 ml – ca. EUR 21,50).
Buddhistenkloster vs. Turbolifestyle
Allerdings ist bei mir persönlich ja mehr der Reizmagen als der Reizdarm ein Thema, und nachdem ich gerade mitten im Diplomprojekts-Endspurt, Projekt-Geschichten, Family-Business und somit einer turbulenten Zeit stecke, wehrt sich mein Bauch doch immer wieder gegen Stress und Hektik. Das ist aber eine Frage des Lebensstils, und wird sich mit ein bisschen Papaya nicht so ohne weiteres umstellen lassen – außer, man nimmt diese gleich im Lotus Buddhist Monastery Hawaii ein, wo die Caricol Originalrezeptur her kommt, das wirkt sicher. Schließlich gibt es viele Faktoren, die den Organismus aus der Bahn werfen: Was man wann und wie isst, Bewegungsmangel, Umweltbelastungen, psychische Belastungen, etc. (…und nicht ohne Grund leiden wie schon erwähnt 1/5 der Bevölkerung der Industrieländer an Reizdarmsyndrom). Da könnte man gleich besser in ebenjenes Kloster gehen.
Trotzdem ist es beruhigend, eine sanfte Möglichkeit parat zu haben, um step by step Störungen oder Problemchen abzufedern und den Verdauungszyklus zu supporten. Papaya to the rescue, also.
End of Aufklärung.
In den vergangenen Tagen überaus freundliches Feedback zum Blog erhalten – von einem “Ist echt lustig!” (L.) über “Das sind meine 5 min. Gute Laune während ich einen ganzen Tag an meiner Bach.-Arbeit schreibe” (E.) bis zu “…aber ich les ihn weil ich ja WIRKLICH Verdauungsprobleme habe!” (F.). Auch dabei ein höchst überraschter M., der – nachdem ich ihm ca. 1 Stunde zuvor von diesem Projekt erzählt hatte – beim Talk am Party-Buffet mit weit aufgerissenen Augen einen Moment der Erleuchtung hatte: “Oh mein Gott! Ich war ja schon auf deinem Blog! Ich war auf derdarm.at – ich hab das Foto aus dem Flugzeug gesehen!” …
Das hat mir Trost gespendet an diesem Wochenende ohne Workshop und ohne Paris, dafür mit Drum’n'Bass/Jungle Hupferei mit dem Geschwisterpack, großer “Thank you + Don’t leave” Sause bei G. und S. (Fazit: Nice Food.) und einem höchst chilligen Geburtstags-Indoor-Floor-Picknick von und mit R. samt anschließendem Prater-Spaziergang im Sonnenuntergang. Natürlich nicht ohne einer Runde Autodrom sowie einer Hochgeschwindigkeitsachterbahnfahrt, die nach einer 6-stündigen Fress-Session samt Schokomousse-Torte von besonderem Mut und außerordentlicher Selbstbeherrschung zeugt. If life’s a rollercoaster – try to hold down your food.
So. Diese Woche möchte ich’s allerdings mal wieder gastroenterologisch-ernährungsberaterisch angehen, um auch dem Publikum, das mit Google Suchanfragen wie “Reizmagen Ernährung” oder “Leinsamen wo kaufen” hier landet, was zu bieten, und nicht nur den Massen, die sich auf der Jagd nach der G-Stone Jubiläums-Platte mit Suchmaschinen-Eingaben wie “FM4 Oaschloch” oder “DSL Urbs Oaschloch” hier her verirren – wobei die thematische Verbundenheit ja unleugbar gegeben ist. Und wer weiß, vielleicht bleibt der ein oder andere ja hängen, schließlich leidet laut einer Studie 1/5 der Bevölkerung der Industrieländer an Reizdarmsyndrom (RDS). Also eine ziemlich große potentielle Leserschaft dieses Blogs, auch unter den DJ DSL- und G-Stone Fans. Also: Stay tuned, all you RDS-PatientInnen!
PS per 12:30 Uhr: Wolkentrost – das intro.de Magazin hat kürzlich eine Umfrage gestartet > “Die besten Songs zur Aschewolke” > mein darmaffiner Vorschlag wäre dieser hier:
Abgelegt unter: Technicalities
Hörempfehlung: pantha du prince
Abgelegt unter: Kuriosum,Produkte | Tags: Caricol, Entschleunigung, Frieden
Böse: Aschewolke über Europa. Flugchaos. Der Wochenend-Trip nach Paris zum P.E.C.A. Konfliktlösungs- und Gewaltfreiheits-Workshop im Rahmen einer EU-Lernpartnerschaft “Expansion and Exchange of Practice in Education for Conflict Transformation” steht in den ascheverschleierten Sternen. Bitte Daumen halten dass der Vulkan-Husten nicht über Westeuropa zieht und der Pariser Flughafen gesperrt wird.
Gut: Wolke aus Köln.
Eigentliches Thema heute: Peace. Weil:
“Gesundheit fördert einen friedvollen Geist; hier beginnt der Weltfrieden.”
Das Zitat von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, Erfinderin von Caricol, dem Papayafruchtpräperat für eine entspannte Verdauung, ergänzt schön das LOHAS-Streben (Lifestyle of Health and Sustainability). Und dazu am Besten, wie letztens mit G. sinniert, den Weltfrieden auf ebay stellen und symbolisch versteigern. “Jetzt mitbieten – ab EUR 1,50!”. Vielleicht in Zusammenarbeit mit den Miss Universe Wahlen? Awareness-Aktionen, die die Welt so nicht braucht. Oder doch? Immer wieder super machen das mit der Aufmerksamkeit für einen guten Zweck auch die Leute vom ÖFD: Feiern für den Frieden! Heuer schon zum 5. Mal, und zwar nächste Woche beim alljährlich absolut tanzbaren und bis-in-die-frühen-Morgenstunden-partywütigen Friedensball. Pflichttermin, mein lieber Herr Gesangsverein!
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5. FRIEDENSBALL
Motto “Balkanolatino”
ZEIT: 23. April 2010, 21.00 Uhr
EINLASS: 20.00 Uhr
Veranstaltet von den Österreichischen Friedensdiensten und der Guatemala Solidaritaet Österreich
LIVE:
- Café Olga Sanchez (… waren im Finale des diesjährigen ProtestSongContests und sind ein höchst sympathisches Live-Erlebnis! In Ton & Bewegtbild auf fm4.ORF.at)
+ SchliwoBeatz by EXPORT IMPORT TUNES / AHILEA und weitere DJs (… kennt man von den berühmt-berüchtigt schweißtreibenden Sausen im Wirr)
KEIN DRESSCODE!
Alles zu den Friedensbällen auf http://www.friedensball.at/
Ticketinfos unter http://www.wuk.at/event/id/14490
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In diesem Sinne verabschiede ich mich zwangsoptimistisch Reinhard Mey summend und minütlich den Spiegel.de-Liveticker zu den Vulkan-News verfolgend Richtung Reisevorbereitung und melde mich hoffentlich erst nächste Woche wieder retour. Friedvolles Wochenende allerseits. Mit Schönwetterwolken.









